Finn and the Swirly Spin im Test: Spiral-Cluster und Schlüssel

Finn and the Swirly Spin mit Spiral-Cluster, Schlüsselzähler und Freispiele-Modi

Verfasst von

in

Finn and the Swirly Spin verankert seine zentrale Idee direkt im Spielfeld: Symbole belegen nummerierte Felder und wandern nach einem Clustergewinn, der die Gewinnsymbole entfernt, entlang einer Spiralroute. Auf diesem Weg bewegt sich auch ein Freispiele-Schlüssel von der unteren linken Position zur Mitte. Da der Schlüssel das Grundspiel überdauert und der gesammelte Schlüsselzähler zwischen Sitzungen bestehen bleibt, kann eine Kaskade zugleich den Funktionsstand voranbringen und Symbole neu anordnen. Der Bonus entsteht damit durch Bewegung und nicht durch eine übliche Scatter-Schwelle.

Finn and the Swirly Spin: Spieldaten

AnbieterNetEnt
ThemaFantasy
SpieltypVideo-Slot
Walzen oder Spielfeld5×5 Raster
RTP-Angabe96,62 %
Volatilität4,4 (Katalogskala)
GewinnsystemClustergewinne; Linienzahl nicht anwendbar oder angegeben
Höchstgewinn300× Einsatz
Veröffentlichung23 November 2017
Wichtige FunktionenCluster bewegen Symbole entlang einer nummerierten Spirale; ein bleibender Schlüssel wandert zur Mitte und öffnet einen von vier schlüsselpreisgebundenen Freispiele-Modi.

RTP und Einsatzgrenzen können je nach Version und Markt variieren. Prüfen Sie die Angaben zur jeweiligen Version. Der Höchstgewinn ist eine Obergrenze, kein erwartetes Ergebnis.

Ein nummerierter Weg durch das Raster

Die offizielle Aufzeichnung beschreibt ein 5×5-Raster mit 25 voneinander unabhängigen Symbolfeldern und Clustergewinnen. Werden Gewinnsymbole entfernt, rücken die übrigen Symbole von höher nummerierten Feldern in das jeweils nächstniedrigere Feld und folgen dabei der eingezeichneten Pfeilrichtung. Diese Swirly-Spin-Mechanik lässt Symbole nicht einfach senkrecht in die nächstgelegene Lücke fallen. Der nummerierte Weg ist deshalb wichtig, um zu erkennen, welche Symbole bei der nächsten Auswertung zusammenkommen können.

Wilds haben bei einem Cluster eine zweite Auswirkung. Enthält ein Gewinn ein Wild, explodiert dieses beitragende Wild und entfernt unmittelbar die Symbole oberhalb, unterhalb sowie links und rechts davon. Ein Gewinn ohne Wild erzeugt ein Wild. Dadurch kann ein Wild den Effekt eines Gewinnclusters erweitern und seine orthogonalen Nachbarfelder räumen; ein Gewinn ohne Wild setzt dagegen ein Wild für den weiteren Spielverlauf. Zufallsfunktionen können außerdem nach dem ersten Spin und vor der Auszahlung der Gewinne erscheinen. Starfall fügt zufällig platzierte Wilds hinzu. Dragon Destroy ist nur möglich, wenn kein Gewinn vorliegt, und entfernt eine zufällige Zahl von Symbolen. Irish Luck setzt ebenfalls voraus, dass anfangs kein Gewinn vorliegt und ergänzt eine zufällige horizontale oder vertikale Linie desselben Symboltyps. Magic Transform wertet alle Pik- und Herzsymbole auf; das Ziel jeder Farbe wird separat ausgewählt. Diese Funktionen greifen in unterschiedlichen Zuständen des Spielfelds ein und sind keine austauschbaren Varianten desselben Effekts.

Der Schlüssel an der Mitte eröffnet eine Auswahl

Der Freispiele-Schlüssel beginnt unten links und kann im Grundspiel nicht verschwinden. Mit Gewinnen und Symbolbewegungen wandert er zur Mitte. Sind alle Avalanches abgeschlossen, aktiviert ein Schlüssel in der mittleren Position die Freispiele und erhöht den Schlüsselzähler. Der Zähler wird beim Schließen des Spiels nicht zurückgesetzt; gesammelte Schlüssel stehen also bei einer späteren Rückkehr weiterhin zur Verfügung. Dadurch kann ein Schlüssel entweder sofort einen Modus freischalten oder der gespeicherte Bestand bei einer späteren Auswahl weitere Modi zugänglich machen.

Vier Modi tauschen die Zahl der Freispiele gegen unterschiedliche Zufallsfunktionen. Star Bar vergibt sieben Spins und kostet einen Schlüssel. Lava Lair gibt drei Spins und kostet vier Schlüssel; dabei ersetzt ein Sticky Wild den Schlüssel. Lucky Mug kostet neun Schlüssel, bietet vier Spins und funktioniert ähnlich wie Irish Luck. Golden Pot kostet 16 Schlüssel, gewährt zwei Spins und verwendet Magic Transform. Für den ersten Freispiele-Bonus wird nur ein Modus ausgewählt; danach kehrt das Spiel ins Grundspiel zurück. Die unterschiedlichen Schlüsselpreise machen die Auswahl zu einer echten Einschränkung. Die zwei Spins von Golden Pot sind nicht mit der Laufzeit von Star Bar gleichzusetzen, nur weil beide eine benannte Funktion nutzen.

Konfiguration und Grenzen der Angaben

Die gespeicherte offizielle Aufzeichnung nennt einen RTP von 96,62 %, eine Volatilität von 4,4 und einen Höchstgewinn von 300× Einsatz. Als Gewinnart sind Cluster angegeben, außerdem ein 5×5-Raster; eine feste Zahl von Gewinnwegen oder Linien wird nicht genannt. Diese Werte beschreiben den erfassten Titel, nicht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schlüssel die Mitte erreicht oder eine bestimmte Zufallsfunktion erscheint. Für den Höchstgewinn ist keine Wahrscheinlichkeit angegeben. Die räumliche Bewegung und das Fortbestehen der Schlüssel sind ungewöhnlich genau beschrieben, doch Chancen für diese Ereignisse fehlen. Ihre Häufigkeit bleibt damit unklar.

Stärken und Schwachpunkte

Stärken

Die Spiralbewegung verbindet die Auswertung von Clustern mit dem Fortschritt des Schlüssels. Der dauerhafte Schlüsselzähler macht spätere Funktionswahlen zu einer angesammelten Ressource und nicht nur zu einem einmaligen Auslöser.

Schwachpunkte

Die vier Modi kosten unterschiedlich viele Schlüssel und vergeben verschieden viele Spins; auch die Zufallsfunktionen haben eigene Bedingungen. Die gespeicherte Aufzeichnung nennt keine Wahrscheinlichkeiten für diese Wege oder dafür, den bevorzugten Modus zu erreichen.

Unsere Einschätzung

Finns besondere Stärke liegt darin, dass die Bewegung des Rasters mehr bewirkt als nur eine neue Cluster-Auswertung. Die Spiralroute verändert, welche Symbole einander näherkommen; Wilds können Nachbarfelder räumen; und der Schlüssel wandert im selben Ablauf zur Mitte. Der dauerhafte Schlüsselbestand eröffnet danach eine längerfristige Wahl zwischen vier Modi mit unterschiedlichen Kosten und Spin-Zahlen. Mirror Mirror bietet eine andere märchenhafte Fortschrittsfolge. Bei Finn sind nummerierte Felder und ein Schlüsselzähler entscheidend, der auch nach einer einzelnen Funktion bestehen bleibt. Das macht den Fortschritt leicht zu beschreiben, aber weniger konventionell als einen einfachen Scatter-Bonus. Der Nachteil ist die Komplexität: Bewegungsrichtungen, Wild-Räumungen, vier bedingte Zufallsfunktionen und der Schlüsselbestand spielen zusammen, während die Regeln nicht nennen, wie oft ein bestimmter Weg eintritt. Wer gern Positionen verfolgt und angesammelten Zugang zu Funktionen plant, kann das Design eigenständig finden. Für eine kurze, standardisierte Freispiele-Runde sind die Modi und Voraussetzungen weniger leicht zu vergleichen.

Weitere Beiträge