Scudamore’s Super Stakes im Test: Wettschein und Classic Cup

Scudamore’s Super Stakes mit Wettschein-Funktion und Classic-Cup-Pferderennen

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Scudamore’s Super Stakes verbindet zwei Ideen mit unterschiedlichen Zeithorizonten. Zufällige Wilds können Symbole für gewöhnliche Liniengewinne verändern. Der Wettschein zählt dagegen, wie oft ein ausgewähltes Symbol innerhalb einer gewählten Zahl von Spins erscheint, und zahlt abhängig von dieser Anzahl aus. Drei Scatter starten Peter’s Classic Cup: Das Raster wird größer und man wählt ein Pferd. Im Mittelpunkt stehen damit weniger Kaskaden als ein kompaktes Grundspiel mit einer zusätzlichen Zählfunktion und einem getrennten Rennbonus.

Scudamore’s Super Stakes: Spieldaten

AnbieterNetEnt
ThemaTiere
SpieltypVideo-Slot
Walzen oder Spielfeld5 Walzen × 3 Reihen
RTP-Angabe96,99 %
Volatilität9,8 (Katalogskala)
Höchstgewinn5.200× Einsatz
Veröffentlichung7 März 2019
Wichtige FunktionenDrei Scatter auf Walze 1, 3 und 5 starten Peter’s Classic Cup. Im Wettschein werden Symbole über eine gewählte Zahl Spins gezählt.

RTP und Einsatzgrenzen können je nach Version und Markt variieren. Prüfen Sie die Angaben zur jeweiligen Version. Der Höchstgewinn ist eine Obergrenze, kein erwartetes Ergebnis.

Klassisches Linienraster mit zwei Sondersymbol-Systemen

Das Grundspiel hat fünf Walzen und drei Reihen; Katalog und offizielle Beschreibung widersprechen sich jedoch bei der Zahl der Linien. Im Katalog steht eine Höchstzahl von zehn, die offizielle Beschreibung nennt 20 Einsatzlinien. Da das Quellenpaket nicht erklärt, ob unterschiedliche Einstellungen oder ein veraltetes Datenfeld dahinterstehen, bleibt die genaue aktive Linienzahl offen. Wilds ersetzen alle Symbole außer Scatter und Wettschein-Symbolen. Zufällige Wilds erscheinen als zwei bis fünf Hufeisen-Symbole auf den Walzen. Jedes verwandelt das Symbol, auf dem es landet, in ein Wild. Die beobachteten Regeln nennen weder einen Auslöser noch eine Häufigkeit für diese Funktion.

Der Wettschein verfolgt, wie oft ein ausgewähltes Symbol innerhalb einer gewählten Zahl von Spins erscheint. Am Ende dieses Zeitraums richtet sich die Auszahlung nach einem Multiplikator mal Einsatz und der Anzahl des gewählten Symbols. Beschrieben wird keine Walzenveränderung, sondern eine parallele Zähl- und Abrechnungsfunktion. Das Quellenpaket nennt weder die verfügbaren Zeiträume noch die Zähltabelle für einzelne Symbole oder die Multiplikatorwerte. Diese Einzelheiten bleiben daher außen vor. Das Grundspiel wertet jede Runde sofort aus; das Wettschein-Ergebnis hängt dagegen von Beobachtungen über mehrere Spins ab.

Peter’s Classic Cup vergrößert das Raster und lässt ein Pferd wählen

Scatter können auf den Walzen 1, 3 und 5 landen; drei davon aktivieren Peter’s Classic Cup. Im Bonus wächst das Raster auf fünf Walzen und vier Reihen, die Linienzahl steigt, und anschließend wählt man ein Pferd. Gewinnt das gewählte Pferd, kann die Funktion laut Quelle bis zum 5.000-Fachen des Einsatzes auszahlen. Nicht beschrieben werden die Chancen der Pferde, ihre Anzahl, die Ermittlung des Siegers oder eine mögliche Auswirkung anderer Scatter-Zahlen. Der Auslöser und die Auswahl sind klar, der Rennverlauf jedoch nur grob skizziert.

Die beiden Zusatzfunktionen sollten nicht miteinander vermengt werden. Zufällige Wilds verändern sofort die Identität eines Symbols; der Wettschein wartet, bis ein ausgewähltes Symbol während des gewählten Zeitraums gezählt wurde. Peter’s Classic Cup verändert das Spielfeld und ergänzt eine Auswahl. So gibt es drei Arten der Abwechslung: Symbolersetzung, Häufigkeitszählung und Bonuswahl. Die Quelle erläutert die Wild-Ersetzung genauer als die Wettschein-Auszahlung oder das Pferderennen. Deshalb lassen sich die erwarteten Beiträge der Funktionen nur eingeschränkt vergleichen.

Konfigurationswerte und ungeklärte Katalogfelder

Der Datensatz für genau dieses Spiel nennt einen RTP von 96,99 %, eine Volatilität von 9,8 und einen Höchstgewinn von 5.200× Einsatz. Peter’s Classic Cup wirbt separat mit bis zu 5.000×. Diese Angaben widersprechen sich nicht zwingend, aber die Quelle erklärt die zusätzlichen 200× nicht und nennt keinen Ursprung dafür. Die Rezension führt daher den Kataloghöchstgewinn auf und ordnet die Funktionsangabe gesondert zu. Auch der Linienkonflikt – 20 in der offiziellen Beschreibung gegenüber höchstens zehn im Katalogfeld – bleibt ungelöst. Eine Wahrscheinlichkeit für den Höchstgewinn ist nicht angegeben.

Stärken und Schwachpunkte

Stärken

Der Wettschein gibt der Symbolhäufigkeit über mehrere Spins hinweg eine eigene Funktion. Damit unterscheidet er sich sowohl von der sofortigen Umwandlung durch zufällige Wilds als auch vom erweiterten Pferdebonus. Jede Funktion arbeitet in einem anderen Zeithorizont.

Schwachpunkte

Offizielle Beschreibung und Katalog stimmen bei der Linienzahl nicht überein. Außerdem fehlen eine Auszahlungstabelle für den Wettschein und die Chancen der Pferdewahl. Auch die Funktionsangabe von 5.000× weicht vom Kataloghöchstgewinn ab.

Unsere Einschätzung

Scudamore’s Super Stakes hebt sich dadurch ab, dass neben einem geradlinigen Linienspiel mehrere Arten der Erwartung nebeneinanderstehen. Zufällige Wilds können ein einzelnes Ergebnis verbessern; der Wettschein verfolgt Symbole über eine gewählte Zahl von Spins; und drei Scatter führen in Peter’s Classic Cup, wo ein erweitertes Raster mit einer Pferdewahl wartet. Das sind unterschiedliche Abläufe und keine durchgehende Funktionskette. Sie geben dem Spiel eine erkennbare Struktur. Schwach ist die dünne und teils widersprüchliche Dokumentation: Die Linienzahl unterscheidet sich zwischen offizieller Beschreibung und Katalog, während Wettschein-Werte und Rennchancen fehlen. Wer mit einem leicht verständlichen, abwechslungsreichen Regelwerk zufrieden ist, kann den Wechsel zwischen Spin-Ergebnis und längerem Zählvorgang mögen. Für transparente Chancen und vollständige Bonuswerte braucht man genauere Regeln. Verwandte Rezension: das Tier-Walzenspiel The Dog House Megaways 1000.

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