Ghost Glyph entwickelt seine Besonderheit über eine Abfolge kleiner Ereignisse statt über einen einzelnen üblichen Freispiele-Auslöser. Gewinncluster verschwinden, ein Ghost Glyph kann in der Lücke erscheinen und dieses Wild kann einen von fünf Ghost Urns aktivieren. Die Reihenfolge ist wichtig: Die ersten vier Urnen werden zufällig aus drei Farben bestimmt, die fünfte ist immer blau. Dadurch kann ein gewöhnlicher Gewinnsturz den nächsten Zustand derselben Drehung verändern und anschließend Bedingungen für spätere Freispiele und die Massive-Wild-Funktion setzen.
Ghost Glyph: Spieldaten
| Anbieter | Quickspin |
|---|---|
| Thema | Horror |
| Spieltyp | Videoslot |
| Wichtige Funktionen | Gewinncluster lösen Stürze aus; verbrauchte Ghost-Glyph-Wilds aktivieren Urnen der Reihe nach. Die ersten 4 Urnen sind zufällig Gelb, Grün oder Rot, die 5. ist Blau. Blau startet den Bonus oder gewährt dort mindestens 3 Freispiele. Die Anzeige kann Massive Wilds mit 22 Stufen freischalten. |
RTP und Einsatzgrenzen können je nach Version und Markt variieren. Prüfen Sie die Angaben zur jeweiligen Version. Der Höchstgewinn ist eine Obergrenze, kein erwartetes Ergebnis.
Ein Clustergewinn kann den nächsten Sturz verändern
Die Regeln von Quickspin beschreiben Gewinnstürze sowohl im Basisspiel als auch im Bonusspiel. Symbole aus einem Gewinncluster werden entfernt, Symbole fallen in die freien Felder und neue Cluster werden zum bisherigen Gewinn addiert. Die Kette endet, wenn beim Nachrücken kein neues Gewinncluster entsteht. Es handelt sich um eine kumulative Folge innerhalb einer Drehung: Ein späteres Cluster erhöht das laufende Ergebnis, statt den vorherigen Gewinn zu ersetzen.
Ghost Glyph fügt einen Zwischenschritt hinzu. Nachdem ein Gewinncluster entfernt wurde und bevor die Symbole nachrücken, kann eine leere Position ein Ghost Glyph erhalten. Pro Sturz wird höchstens eines vergeben. Es wird als Wild ausgewertet und danach entfernt; jedes verbrauchte Glyph aktiviert die nächste Urne in der vorbereiteten Reihenfolge von links nach rechts. Die Funktion hängt also davon ab, dass ein Glyph in einer Lücke erscheint und anschließend Teil eines Gewinns wird, bevor eine Urne aktiviert wird. Wird Blau aktiviert, verwandeln sich ungenutzte Ghost Glyphs in Wilds, und während der restlichen Stürze dieser Drehung erscheinen keine neuen Glyphs.
Fünf Urnen, Blau kommt zuletzt
Vor jeder Drehung legt das Spiel fünf Urnen fest. Die ersten vier werden zufällig aus Gelb, Grün und Rot gewählt; die letzte Position ist immer Blau. Die Aktivierung richtet sich nach der Zahl der verbrauchten Ghost Glyphs, sodass ein einziges gültiges Glyph nicht sofort alle Effekte aufdeckt. Gelb fügt dem Spielfeld vier bis zehn zufällig platzierte Wilds hinzu. Grün wählt ein niedrig bezahlendes Symbol aus und verwandelt alle seine Vorkommen in einen anderen niedrig bezahlenden Symboltyp. Rot wählt ein niedriges Symbol und entfernt alle Exemplare davon. Blau startet das Bonusspiel oder gewährt mindestens drei Freispiele, wenn man sich bereits im Bonus befindet.
Die Effekte erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Gelb verändert das Spielfeld durch Wilds; Grün und Rot verändern die Menge niedrig bezahlender Symbole; Blau wechselt den Spielmodus. Da die ersten vier Positionen aus nur drei Farben gezogen werden, kann eine Farbe mehrfach vorkommen. Die Notizen nennen dafür jedoch weder Wahrscheinlichkeiten noch eine garantierte Reihenfolge. Auch die genaue Anzahl der Auslöser für den Eintritt ins Bonusspiel ist nicht angegeben. Die fünfte Urne ist zwar garantiert blau, doch das bedeutet nicht, dass jede Drehung sie erreicht: Nur verbrauchte Ghost Glyphs rücken die Urnenfolge weiter.
Die eigene Endbedingung des Bonus
Das Freispiel-Bonusspiel besitzt eine Paranormality-Anzeige. Ihre letzte Stufe entscheidet, ob am Ende die Massive-Wild-Funktion aktiviert wird; angegeben ist eine Schwelle ab Stufe 1. Die Massive-Wild-Funktion hat 22 Stufen. Unter Stufe 3 werden Massive-Wild-Symbole entfernt, wenn sie an einem Gewinn beteiligt sind. Die veröffentlichte Seite erläutert weder die Zuwächse der Anzeige noch die vollständigen Belohnungsregeln aller Stufen. Der genaue Weg von einer Bonusrunde zu einer bestimmten Stufe bleibt daher offen.
Die verfügbaren Fakten nennen außerdem weder Walzenmaße, Gewinnlinien oder Gewinnwege noch RTP, Volatilität, Höchstgewinn oder Veröffentlichungsdatum. Ghost Glyph ist daher ungewöhnlich stark über seine Regeln dokumentiert: Die Kette von Cluster zu Glyph und Urne ist detailliert, während die Grundkonfiguration und Teile der Bonusanzeige offenbleiben. Für die aktive Konfiguration sollte man die Spielinformationen des Casinos prüfen, statt Werte aus den Feature-Regeln abzuleiten.
Stärken und Schwächen
Stärken
Die Glyph-zu-Urne-Kette gibt Gewinnclustern eine zweite Folge. Die festgelegte letzte blaue Urne macht das mögliche Ende der Abfolge leicht verständlich.
Schwächen
Trotz der detaillierten Urnenfolge fehlen Angaben zum Fortschritt der Anzeige, zur Zahl der Bonus-Auslöser und zum Grundraster. Daher lässt sich nur schwer einschätzen, wie häufig die umfangreichste Abfolge eintritt.
Unsere Einschätzung
Ghost Glyph lässt sich am besten als Folge mit mehreren Zugangsschwellen verstehen. Ein Cluster schafft die Gelegenheit für ein Glyph; das Glyph muss verbraucht werden, um die Urnenfolge weiterzurücken; und die blaue Urne markiert den Wechsel in den Bonus oder fügt dort Freispiele hinzu. Die stärkste Designidee ist, dass sich eine einzelne Drehung durch mehrere unterschiedliche Spielfeldeffekte entwickeln kann, ohne dass jeder Sturz automatisch den nächsten auslöst. Der Nachteil liegt in den fehlenden Angaben: Die veröffentlichte Regelübersicht lässt den genauen Fortschritt der Anzeige und die Grundkonfiguration offen. Wer gern verfolgt, wie ein Ereignis das nächste freischaltet, dürfte die Urnenfolge interessant finden. Für einen technischen Vergleich muss man fehlende Werte im Hilfe-Bildschirm des Casinos prüfen.



