Dead or Alive setzt auf ein raues Wildwest-Profil: neun feste Gewinnlinien, eine sehr hohe Volatilitätsangabe im Katalog und eine Freispiele-Runde, deren Wert von der Abdeckung aller Walzen mit Sticky Wilds abhängt. Die Regeln belohnen eine konkrete sichtbare Bedingung statt eines vagen Versprechens zusätzlicher Action.
Dead or Alive: Spieldaten
| Anbieter | NetEnt |
|---|---|
| Thema | Wilder Westen |
| Spieltyp | Video-Slot |
| Walzen oder Spielfeld | 5 Walzen × 3 Reihen |
| RTP-Angabe | 96,82 % |
| Volatilität | 9,9 (Katalogskala) |
| Gewinnsystem | 9 Gewinnlinien |
| Höchstgewinn | 8.600× Einsatz |
| Veröffentlichung | 10 November 2009 |
| Wichtige Funktionen | Scatter-Gewinne; Freispiele – die offiziellen Regeln sind in der Quellenakte festgehalten. |
RTP und Einsatzgrenzen können je nach Version und Markt variieren. Prüfen Sie die Angaben zur jeweiligen Version. Der Höchstgewinn ist eine Obergrenze, kein erwartetes Ergebnis.
Grundspiel und Gewinnstruktur
Bei Dead or Alive muss man eine gewöhnliche Scatter-Auszahlung vom Einstieg ins Feature unterscheiden. Zwei Scatters können auf den Gesamteinsatz zahlen, während drei oder mehr an beliebiger Stelle zwölf Freispiele auslösen. Während dieser Freispiele werden alle Gewinne auf Einsatzlinien verdoppelt. Erscheint mindestens ein Sticky Wild auf jeder Walze, gibt es fünf Freispiele zusätzlich. Aus den vorliegenden Daten geht weder hervor, ob die Sticky Wilds zwischen den Drehungen liegen bleiben, noch wie oft die Bedingung für die Zusatz Freispiele erfüllt wird. Sie ist deshalb als dokumentierte Voraussetzung und nicht als Prognose zu verstehen.
Regeln und Zusammenspiel der Funktionen
Die Verlängerung wird Walze für Walze bestimmt und nicht anhand einer festgelegten Zahl von Sticky-Wild-Symbolen: Auf jeder der fünf Walzen muss mindestens eines erscheinen, bevor das Spiel fünf Freispiele hinzufügt. Diese zusätzlichen Drehungen gehören weiter zum selben Feature, in dem jeder Gewinn auf einer Einsatzlinie mit x2 ausgezahlt wird. Die Verlängerung ändert also die Dauer, nicht die angegebene Gewinnbehandlung. Die dokumentierten Regeln trennen Einstieg und Verlängerung: Drei oder mehr Scatters an beliebiger Stelle starten das Feature mit 12 Drehungen; die spätere Vergabe von fünf weiteren hängt von der vollständigen Abdeckung aller Walzen ab. Eine alternative Bonusauswahl oder ein Kaufweg wird in der offiziellen Aufzeichnung nicht beschrieben. NetEnt veröffentlicht weder die Wahrscheinlichkeit, die Bedingung auf allen Walzen zu erfüllen, noch die Chance auf eine weitere Verlängerung oder die Verteilung der verdoppelten Feature-Gewinne.
Referenzkonfiguration
Für genau diesen Titel nennt der Katalog 96,82 % RTP, eine Volatilität von 9,9 und eine maximale Auszahlung vom 8600-Fachen des Einsatzes. Das sind Katalogwerte; die Konfigurationen der Betreiber können abweichen. Die Trefferhäufigkeit ist mit 30 angegeben, doch die Quelle definiert die Skala nicht und leitet daraus keine Vorhersage der Bonusfrequenz ab.
Stärken und Schwächen
Stärken
Dead or Alive hat einen klar definierten Feature-Ablauf auf Grundlage von Scatter-Gewinnen. Auslöser und unmittelbare Folge sind in der offiziellen Aufzeichnung genannt und werden nicht aus dem Titel abgeleitet.
Schwächen
Die Freispiele-Regel sieht fünf zusätzliche Drehungen nur dann vor, wenn auf jeder Walze ein Sticky Wild erscheint. Sie erklärt jedoch nicht, wie sich Sticky Wilds verhalten, bevor diese Bedingung erfüllt ist.
Unsere redaktionelle Einschätzung
Dead or Alive ist ein konzentriertes Spiel mit hoher Varianz. Das Grundspiel mit neun Linien ist leicht zu erfassen, doch für eine Verlängerung des Features mit 12 Drehungen muss die anspruchsvolle Bedingung auf allen Walzen eintreten. Daraus ergibt sich ein klarer Zielkonflikt: Der Bonus verdoppelt Gewinne nach einer festen Regel, seine zusätzliche Dauer hängt aber von einem bestimmten Sticky-Wild-Muster ab. Die Quelle nennt 96,82 % RTP, Volatilität 9,9 und einen Höchstgewinn von 8.600x; diese Werte erklären jedoch nicht die Verteilung der Ergebnisse. Wer dramatische Bonusbedingungen mag, sollte die aktiven Regeln prüfen. Wer eine vorhersehbare Feature-Dauer bevorzugt, sollte beachten, dass die gespeicherte Aufzeichnung keinen Ablauf für erneute Auslöser nennt.



